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Richtige Materialwahl » andro ®
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Das richtige Material

06_2014

In meiner Zeit als Trainer und Lehrreferent habe ich schon häufig erlebt, dass Spieler für sie ungeeignetes Material spielen. Selbst Trainer wissen manchmal nicht so recht, was sie ihren Spielern empfehlen sollen.

Wir bei andro vertreten die Ansicht, dass es nicht den einen ultimativen Belag oder das perfekte Holz gibt. Unsere Philosophie besagt vielmehr, dass es für jeden Spielertypen passende Beläge und Hölzer gibt, die seinen Stil auch unterstützen. Heute möchte ich euch eine kleine Hilfestellung bei der Auswahl der richtigen Produkte geben!

Das Holz – die Grundlage

Oft erlebe ich, dass Spieler auf zu schnelle Hölzer zurückgreifen. Ihr dürft dabei aber nicht vergessen, dass das Holz quasi die Verlängerung des Schlagarms darstellt. Über das Holz erfahrt ihr dadurch die erste und wichtigste Rückmeldung über den Schlag. Erst wenn ihr Offensivbeläge mit einer maximalen Schwammstärke spielt und noch mehr Tempo benötigt, besteht die Notwendigkeit ein maximal schnelles Holz zu spielen.

In der Regel reichen Hölzer der Kategorie OFF- für den „normalen“ Angriffsspieler aus. Denn diese Schlägerhölzer bieten euch eine gute Balance zwischen Tempo und Kontrolle.

Großen Einfluss auf die Eigenschaften und das Spielgefühl des Schlägerholzes haben auch die Holzarten und in manchen Fällen auch künstliche Fasern, die im Holz verbaut sind. Weiche Holzarten, wie zum Beispiel Balsa, sorgen für ein kontrolliertes Spielgefühl mit weniger Tempo. Harte Holzarten und auch Kunstfasern, wie etwa Carbon, verleihen dem Holz Tempo und ein direkteres Spielgefühl.  

Der Schwamm – von weich bis hart bestehen große Unterschiede

Wenn ihr einen Blick in den andro-Katalog werft, findet ihr immer Beschreibungen, die die Vorzüge der Beläge herausstellen. andro bietet euch zudem detaillierte Informationen über den Härtegrad des Schwammes. Das ist eine wichtige Information für euch, denn ob ein Belag weich oder hart ist, macht hinsichtlich der Spieleigenschaften einen großen Unterschied.

Harte Beläge sind für gewöhnlich schneller und haben einen direkteren Absprung. Topspins können dadurch schneller und mit mehr Spin gespielt werden. Aber das geht nur dann, wenn man es auch schafft eine große Beschleunigung im Balltreffpunkt zu generieren. Das ist nicht so einfach zu erreichen und bei zu wenig Tempo im Treffpunkt funktioniert der typische „Bogen“ beim Topspin oftmals nicht mehr. Harte Beläge erfordern außerdem ein gutes Stellungsspiel und eine ordentlich ausgebildete Technik, denn der direkte Ballabsprung verzeiht nur wenige Fehler. Weil Profis oft einen schnellen Armschwung und eine gute Beinarbeit haben, vertrauen nahezu alle Stars auf harte Beläge.

Bei weichen Belägen sieht das schon anders aus. Dadurch, dass der Ball hier gefühlt länger im Belag verweilt, erhältst Du eine deutlichere Rückmeldung, was Dir mehr Ballgefühl vermittelt. Weiche Beläge unterstützen den Bogen beim Topspin, was Dir besonders bei der Topspin-Eröffnung auf unterschnittene Bälle hilft. Allerdings fehlt dabei etwas das Tempo nach vorne. Das ist auch der Grund, warum Blockbälle und Gegentopspins etwas schwieriger punktorientiert zu spielen sind, obwohl man doch eigentlich mehr „Gefühl für den Ball“ besitzt.  

Beläge, die im andro-Katalog als Medium eigeordnet werden, bieten eine gute Balance aus beiden Welten. Die vielen weiteren Zwischenstufen ermöglichen es Dir, den für Dich und Dein Spiel optimalen Belag zu ermitteln!

Das Obergummi – entscheidend für die Rotation

Heutzutage sind alle Noppen-Innen-Beläge griffig; Anti-Spin-Beläge werden kaum noch gespielt, da sie nicht mehr gefährlich genug sind.
Die Frage ist heute viel mehr, ob ihr viel oder extrem viel Grip haben wollt. Das hat nämlich Auswirkungen auf eure Schnittanfälligkeit und darauf, wieviel Rotation ihr selbst erzeugen könnt (beim Aufschlag z.B.).
Griffigere Beläge unterstützen zudem noch die Flugkurve beim Topspin, denn der Ball verlässt den Belag in einem höheren Bogen.  

Der richtige Schläger

Ihr solltet gemerkt haben, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, sich seinen Schläger zusammenzustellen. Daher solltet ihr euer eigenes Spiel gut analysieren, wenn ihr aus diesem großen Pool an Produkten die für euch passenden Hölzer und Beläge finden möchtet:

Welche Schläge sind eure Stärken, welche bereiten euch Probleme?

Mit welchen Schlägen macht ihr eure Punkte bzw. womit verliert ihr sie?

Dementsprechend könnt ihr dann versuchen, durch das richtige Material eine Balance herzustellen und den individuell für euch richtigen Schläger zu finden!

Übrigens: wie bereits erwähnt, gibt es nicht nur harte und weiche Beläge, sondern auch Medium-Beläge, die die jeweiligen Vorzüge verbinden. Das ist auch der Grund, warum ich Anfängern immer Schläger mit Medium-Belägen empfehlen würde, damit sie alle Techniken gleichermaßen lernen können. Die Belagstärke sollte dabei mindestens 1,8 mm betragen, denn nur Beläge ab dieser Stärke können ihre Spieleigenschaften  zu 100% entfalten.

Jens