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andro Foto Shooting 2017 » andro ®
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Praktikant Sebasitan Reuland berichtet exklusiv vom andro Foto Shooting

12_2016

Am Mittwoch, 23.11.2016, fand das Fotoshooting für die andro-Kollektion 2017/2018 statt. Hierfür fanden sich ca. 20 Leute im Fotostudio ein, welche sich aus Vertretern von andro, der zuständigen Werbeagentur, Fotografen, Visagisten und natürlich den fünf Models zusammen zusammensetzten.

Dieser Aufgabe stellten sich in diesem Jahr Sabine Winter, Ugne Baskutyte (Litauen), Stéphane Ouaiche (Frankreich), Tomáš Konečný (Tschechien) und Kilian Ort.

Um keinen allzu großen Leerlauf zu haben, fand das Shooting parallel auf zwei Ebenen statt. Los ging es mit den ersten Aufnahmen bereits um 8 Uhr.

Im großen Hauptstudio wurden die Actionfotos aufgenommen. Allein hier entstanden im Laufe des Tages weit über 2.000 Bilder, welche jetzt noch alle gesichtet und ausgewählt werden müssen. Dabei führten die Profis mit wechselnden Trikots immer wieder die gleichen Schläge und „Übungen“ durch, wie z.B. Aufschläge oder Topspins. Interessant hierbei war, dass die Profis nicht einfach nur ihren Schlag spielen konnten, sondern diesen immer wieder so anpassen mussten, dass auch wirklich das komplette Trikot gut zu sehen war. Um z.B. nichts davon vor der Kamera zu verdecken, musste n die Spieler vor allem ihre Ausschwungphase des Arms nach dem Schlag verlängern. Zudem musste auch auf den passenden Gesichtsausdruck geachtet werden, da sonst die Kombination von Gesichtsausdruck, Schläger- und Ballposition zu unnatürlich aussah. Um die nötige Dynamik zu erzeugen, mussten die Spieler zudem förmlich in den Schlag hineinspringen, was alles in allem dazu führte, dass auch mal der ein oder andere Ball nicht so getroffen wurde, wie es eigentlich geplant war.

Da allerding keiner von uns daran gedacht hatte Banden mitzunehmen, mussten durchgängig die Bälle wieder aufgefangen werden. Andernfalls hätten diese später mühsam im ganzen Studio zusammengesucht werden müssen. Das Auffangen der Bälle war jedoch aufgrund des beinahe komplett weißen und sehr gut ausgeleuchteten Studios gar nicht so einfach und ich habe mich des Öfteren doch etwas verschätzt, zudem die Bälle auch eine ganz andere Qualität hatten, als ich dies aus der Kreisklasse gewohnt bin. Des Weiteren ist solch ein Fotostudio mit all seinen Einrichtungen nicht unbedingt für das fröhliche umherspringen von kleinen Tischtennisbällen geeignet, sodass der Besitzer des Studios in nächster Zeit wohl noch den ein oder anderen Ball finden wird.

SR1

Eine Etage darüber wurden in einem kleineren Studio die reinen Produktfotos und die so genannten Loops aufgenommen.
Bei den Produktfotos handelt es sich um diejenigen Bilder, die später die gesamte Kollektion inklusive aller Farben im Katalog repräsentieren.
Die Loops sind kurze Videoclips, in denen sich eine Person im jeweiligen Outfit einmal um sich selbst dreht. Hierbei bestand die Schwierigkeit darin, die Drehung weder zu schnell noch zu langsam auszuführen. Diese Technik kam auch bereits bei der letztjährigen und aktuellen Kollektion zum Einsatz.

Gegen 14 Uhr hieß es dann aber erst einmal Mittagspause und alle anwesenden Personen genehmigten sich eine Pizza, bzw. einen Salat um für den restlichen Tag ausreichend gestärkt zu sein.

Danach ging es dann nochmal mit voller Motivation an die weiteren Aufgaben des Tages. Allerdings war relativ schnell abzusehen, dass das geplante Ende um 18 Uhr wohl nicht gehalten werden kann. Auch wenn bis dahin jeder mit großem Spaß bei der Sache war, war allen danach doch anzumerken, dass ein solches Fotoshooting nun mal auch Arbeit bedeutet.

Die Stimmung hob sich aber bald darauf wieder, als endlich alle Fotoaufnahmen gemacht waren und nun mit dem Produzieren der Videoaufnahmen begonnen werden konnte. Da jedoch keiner der fünf Hauptdarsteller großartige Erfahrungen im Schauspielern hat, kam es bei beinahe jeder Szene zu durchaus lustigen Versprechern, was aber natürlich dazu führte, dass die Szene nochmals gedreht werden musste.
Besonders beeindruckend waren auch die Slow-Motion Aufnahmen der Hochgeschwindigkeitskamera. So diskutierten z.B. Sabine und Tomáš nach dem Betrachten der Aufnahmen über Sabines Balltreffpunkt und das richtige, bzw. minimal zu späte Timing ihres Handgelenkeinsatzes.

Da es über den gesamten Tag zwischenzeitlich immer wieder kurze oder auch etwas längere Pausen gab, wurden diese Gelegenheiten gerne von einigen der Anwesenden genutzt, um den ein oder anderen Ball übers Netz zu jagen - auch wenn es bei uns als Hobby- bis Kreisklassenspieler längst nicht so gut aussah wie noch kurz zuvor bei den Profis. Nichtsdestotrotz hatte keiner der fünf ein Problem damit auch mal einige Bälle mit uns zu spielen. Gleichzeitig sprang bei dieser Gelegenheit auch noch der ein oder andere (Profi-) Tipp für mich dabei heraus.

In diesem Zusammenhang ebenfalls besonders bemerkenswert ist auch, dass die Profis diesen Termin nicht als lästige Pflicht, sondern vielmehr als Wertschätzung ihrer Arbeit und Erfolge ansehen und diesen Termin dementsprechend wirklich gerne und vor allem auch mit viel Spaß wahrnahmen.

Als dann um ca. 20 Uhr endlich die letzte Szene im Kasten war, konnten wir mit den Aufräumarbeiten beginnen und uns anschließend auch auf den Heimweg in den wohlverdienten Feierabend machen. Somit endete ein langer, aber wirklich interessanter Arbeitstag.