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andro Newsletter Februar 2008

Tischtennisspieler, andro-Kunden, Fans der schnellsten Ballsportart der Welt!

2008 hat aufregende Ereignisse für die Tischtennis-Community im Gepäck. Gerade erst hat die europäische TT-Elite bei den TOP12 in Frankfurt die Tischtenniskrone Europas ausgespielt, brechen die Athleten schon zur nächsten Fernreise auf. Denn in Kürze starten die Tischtennis-Mannschafts-Weltmeisterschaften in Guangzhou/ China. Aufgrund der Olympischen Spiele im August findet die WM bereits zu diesem frühen Zeitpunkt statt.
Ein Rückblick auf die vergangenen Events sowie ein Ausblick auf WM und Olympische Spiele sowie die aktuellsten Entwicklungen bis zur Umsetzung des Friscklebeverbotes dürfen in dieser neuen Ausgabe des andro Newsletters natürlich nicht fehlen.

 

Wir hoffen, dass die neue Ausgabe unseres andro-Newsletters für Sie wieder eine interessante Lektüre ist, und wünschen viel Spaß beim Lesen.

 

Ihr andro-Team

 

Europe Top 12: andro-Stars im Blickpunkt/ Dritte Plätze für Dauerbrenner Jean-Mi und Aufsteigerin Dudu

Mit Jean-Michel Saive, Wu Jiaduo und Elke Wosik waren drei Starter aus dem andro-Team beim Europe Top 12 in Frankfurt vertreten, und gleich zwei dieser drei erreichten das Halbfinale. Dauerbrenner Jean-Mi begeisterte die 9000 Zuschauer in der Frankfurter Ballsporthalle mit seinem athletischen Spiel und seinem Siegeswillen einmal mehr. Taktisch klug agierend und unermüdlich ackernd, behauptete er sich in der Gruppe gegen den cleveren Spanier He Zhiwen, so dass er trotz einer anschließenden Niederlage gegen Dimitrij Ovtcharov als Gruppenzweiter ins Viertelfinale einzog.
Hier beherrschte der Belgier den Kroaten Zoran Primorac souverän. Das Publikum stand dabei klar hinter dem charismatischen Kämpfer Jean-Mi, für den erst im Halbfinale gegen den späteren Sieger Werner Schlager die Endstation kam.
Seinen dritten Platz kommentierte er verschmitzt grinsend mit drei Worten: „Nicht schlecht, oder?” Der andro-Star hält zudem einen Rekord, der für die Ewigkeit Bestand haben dürfte: Zum 19. Mal in Folge nahm Jean-Mi am Europe Top 12 teil, weit öfter als jeder andere Spieler in der Geschichte des traditionsreichen europäischen Ranglistenturniers. „Bei meinem ersten Start 1990 in Hannover wurde zum ersten Mal in Gruppen gespielt”, erinnert er sich. „Nach dem alten System jeder gegen jeden habe ich nie gespielt.”

 

 

Würde das Top 12 heute noch so ausgetragen, wäre Wu Jiaduo womöglich noch weiter vorn gelandet als nur auf Platz 3. Deutschlands Nummer eins bot eine überragende Leistung, zog durch Siege gegen Viktoria Pavlovitch (Weißrussland), Daniela Dodean (Rumänien) und Tamara Boros (Kroatien) als einzige Spielerin ohne jeglichen Satzverlust ins Halbfinale ein und lieferte hier auch der Titelverteidigerin und späteren Turniersiegerin Li Jiao (Niederlande) harten Widerstand. „Ich hatte durchaus Chancen, zu gewinnen”, bilanzierte Dudu. Im dritten Satz bei 10:9- und im fünften Durchgang bei 8:5-Führung ließ Wu Jiaduo gute Gelegenheiten aus – am Ende hieß es 1:4.
andro-Star Wu Jiaduo darf dennoch zufrieden sein. In Frankfurt bewies sie ihre imponierende Entwicklung: athletisch klar verbessert, deutlich schneller auf den Beinen, mit größerer Durchschlagskraft und mental viel stärker als noch vor einem Jahr. Dudu ist die Aufsteigerin des Jahres, und in dieser Verfassung hat die 30-Jährige gute Chancen, in absehbarer Zeit auf europäischer Ebene nicht nur Medaillen, sondern sogar Titel zu gewinnen.

Die zweite deutsche Starterin beim Top 12, Elke Wosik, schied dagegen ein bisschen unglücklich in der Vorrunde aus. Mit der Österreicherin Liu Jia und der Luxemburgerin Ni Xia Lian hatte die andro-Spielerin die wohl schwerste Gruppe erwischt. Nach einem 1:4 gegen Liu Jia hätte Elke gegen die dreimalige Top-12-Gewinnerin Ni Xia Lian mit 4:1 gewinnen müssen, um noch das Viertelfinale zu erreichen. Sie ging auch mit 2:1 in Führung, doch nachdem die Luxemburgerin zum 2:2 ausgeglichen hatte, war die Luft raus, und Elke Wosik konnte sich über ihren 4:2-Sieg am Ende nicht so recht freuen. Als einzige aller zwölf Starterinnen schied sie mit einem Sieg und einer Niederlage nach den Gruppenspielen aus.

 

Slovenian Open: Ein Paukenschlag durch Alexei Liventsov

Das erste Pro Tour-Turnier des Jahres 2008 gewann der an Nummer eins gesetzte Vladimir Samsonov, doch für die größte Überraschung bei den Slovenian Open sorgte ein andro-Spieler: Alexei Liventsov aus Russland kämpfte sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld, bezwang dort den Dänen Finn Tugwell mit 4:3 und zog anschließend in spektakulärer Manier durch ein 4:1 gegen Chen Weixing ins Achtelfinale ein. „Bis dahin hatte ich gegen Verteidiger auf diesem Niveau praktisch nur verloren: zweimal gegen Gionis, zweimal gegen Shetinin und einmal gegen Joo Se Hyuk. Von daher war ich selbst überrascht”, bekannte der 26-Jährige. Seine Taktik gegen Chen Weixing: „Ich habe versucht, direkt mit den ersten zwei, drei Bällen durch schnelle Topspins zu punkten. Das hat geklappt.” Das klingt simpel, doch wie Liventsov, der mit Blax-Holz, C.O.R.2 Supersponge auf der Vorhand und C.O.R. 2 auf der Rückhand spielt, dies umsetzte, war schon imponierend. 
Der Abwehrspieler aus Österreich, Nummer 34 der Welt, bekam gleich zweimal schmerzlich zu spüren, wie gut Liventsov in Form war. Im Doppel schaltete der junge Russe nämlich mit seinem Partner Igor Rubtsov nach einem Erfolg über die Kroaten Primorac/Gacina die Österreicher Chen Weixing und Robert Gardos ebenfalls mit 4:1 aus. Die Außenseiter behaupteten sich auch noch im Viertelfinale gegen die Schweden Gerell/Lundquist mit 4:3 und wurden erst im Halbfinale von ihren Landsleuten Mazunov/Smirnov gestoppt – und auch das nur denkbar knapp: Aus einem 0:3-Rückstand machten Liventsov/Rubtsov ein 3:3, mussten aber schließlich doch die Cleverness der EM-Zweiten von Courmayeur anerkennen. „Schade, im Entscheidungssatz hatten wir einen schlechten Start und lagen gleich 1:5 hinten, haben dann auf 5:5 ausgeglichen, aber es hat trotzdem nicht ganz gereicht”, berichtete Liventsov. Am Ende war er völlig platt: „Ich habe in Slowenien so viele Spiele bestritten wie noch nie zuvor auf der Pro Tour, vier Einzel und fünf Doppel.”
Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Für Alexei Liventsov, der als Nummer 188 der Weltrangliste nach Slowenien gereist war, brachte dieses Turnier den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere. In der Februar-Weltrangliste wurde er mit einem deutlichen Aufstieg für seine Siege gegen Tugwell und Chen Weixing belohnt und verbesserte sich um 46 Plätze auf Rang 142. Ein gewaltiger Sprung, aber zweifellos verdient: Der Däne wurde immerhin 115 Plätze, der Österreicher sogar 154 Plätze über Liventsov notiert!
Auch Jean-Michel Saive spielte sich in Slowenien in den Blickpunkt. Die international erfahrenen Lars Hielscher und Allan Bentsen (Dänemark) bezwang der Belgier jeweils mit 4:2, gegen den aufstrebenden jungen Schweden Pär Gerell, der in der Bundesliga für die TTF Ochsenhausen startet, wurde es für den Kämpfer Jean-Mi beim 4:3 (12:10 im siebten Satz) schon eng. Letztlich stoppte erst der an zwei gesetzte Hongkong-Chinese Li Ching den andro-Star Saive. In der Viertelfinalpartie hatte Jean-Mi sogar noch mit 2:1 nach Sätzen geführt, unterlag dann aber dreimal denkbar knapp mit jeweils zwei Bällen Differenz (9:11, 10:12, 9:11) und musste sich schließlich mit 2:4 geschlagen geben.
Mit seinem Abschneiden bei den Slovenian Open kann Jean-Michel Saive also durchaus zufrieden sein. Auch er verbesserte sich in der Weltrangliste und kletterte von Position 28 auf 20. Viel wichtiger ist für ihn jedoch der Kampf um seinen sechsten Olympia-Start, den er nach der Entscheidung des Weltverbandes ITTF in Sachen Direkt-Qualifikation auch auf juristischem Wege aufnehmen will...

 

 

 

 


 

Olympia 2008- Interview: „So sollten wir nicht behandelt werden”

andro-Star Jean-Michel Saive könnte in Peking zum sechsten Mal bei Olympischen Spielen starten. Doch es ist ein Streit entbrannt, weil der Tischtennis-Weltverband ITTF dem Belgier die Direkt-Qualifikation verweigert.


Jean-Mi, erst einmal Glückwunsch zu deiner Leistung beim Europe Top 12.
Danke.


Nun wirst du wohl in der Weltrangliste noch weiter klettern, aber das kommt wohl ein bisschen zu spät... Stimmt es, dass du jetzt mit dem Weltverband vor den internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen wirst, um deinen Olympiastart einzuklagen?
Die ITTF hat dem belgischen Verband geantwortet, dass man bereit ist, gemeinsam vor den CAS zu gehen. Sie haben allerdings auch Bedingungen gestellt.


Was für Bedingungen?
Es ist besser, wenn ich noch etwas warte, ehe ich mich dazu äußere. Ich will so diplomatisch wie möglich sein und kein Öl ins Feuer gießen.


Nachdem Jörgen Persson und du lange punktgleich in der Weltrangliste an ein und derselben Position geführt wurden, hat man nun ihm den 20. Direkt-Qualifikationsplatz für Olympia gegeben und erklärt, du müsstest das europäische Qualifikationsturnier spielen. Mit welcher Begründung?
Man hat mir nur gesagt, das sei eben die Rangliste, und jetzt würden die Punkte auch hinter dem Komma gezählt. Grundsätzlich fände ich das auch in Ordnung, aber nicht, wenn man es erst hinterher entscheidet. Am 9. Dezember hat die ITTF noch beschlossen, wir müssten ein Entscheidungsspiel bestreiten. Zu dem Zeitpunkt wusste man bei der ITTF bereits genau, dass wir in der Januar-Weltrangliste punktgleich sein würden. Sonst hätte es ja auch keinen Sinn gemacht, ein Entscheidungsspiel anzusetzen. Und plötzlich haben sie es geändert und die Punkte hinter dem Komma gezählt.


Nun hat Jörgen Persson also 0,25 Punkte mehr als du.
Er hat in einer der Januar-Weltranglisten 0,25 Punkte mehr.


In einer der Ranglisten?
Ja, es gibt bzw. gab nämlich drei verschiedene Weltranglisten im Januar: eine vom 3., eine vom 4. und eine vom 5. Januar.


Wie ist das denn möglich?
Das muss die ITTF beantworten, nicht ich. Tatsache ist: In der Rangliste vom 3. stehen wir punktgleich. Am 4. Januar ist für einige Stunden eine Rangliste im Internet erschienen, in der Jörgen plötzlich einen ganzen Punkt mehr hatte! Und erst am 5. Januar kam dann die Version, in der die Stellen hinter dem Komma ausgewiesen wurden. Außerdem hat man die Artikel, in denen die ITTF auf ihren Seiten berichtet hatte, dass wir punktgleich sind, aus dem Netz genommen und verändert.


Das klingt unglaublich.
Ich habe die Ausdrucke, auch den der Weltranglisten; ich kann das beweisen. Und ich kann nur sagen: Ich finde es wirklich sehr traurig, wie das gelaufen ist. Jörgen und ich haben dem Tischtennissport beide viel gegeben. So sollten wir nicht behandelt werden.


Was sagt er denn dazu?
Jörgen sagt immer noch, ich müsste auch qualifiziert sein. Ich sei Nummer 20, genau wie er.


In Zukunft will man bei Punktgleichheit die letzte Rangliste zur Entscheidung heranziehen, in der ein Spieler besser stand.
Ja, und das Interessante ist: André Damman, der Vorsitzende des Ranglisten-Komitees der ITTF, hat mir versichert, man könnte im Zweifelsfall die letzte entsprechende Rangliste nehmen, aber auf keinen Fall die Punkte hinter dem Komma werten.


Das hat er wirklich so gesagt?
Das habe ich sogar schriftlich. Und die letzte Rangliste, in der Jörgen und ich nicht punktgleich standen, war die vom November. In der stand ich besser als er. Für mich war völlig klar, dass ich auf jeden Fall qualifiziert bin, sonst hätte ich das letzte Pro Tour-Turnier in Finnland noch mitgespielt.


Was sagt Damman denn heute?
Er sagt, es sei unglaublich, was die ITTF mit dem Computer macht. Man würde mir die Argumente zum Protest liefern. Und es gibt noch etwas, das merkwürdig ist.


Was denn?
In der neuen Weltrangliste vom Februar hat Jörgen 1,5 Punkte verloren. Aber er hat weder im Dezember noch im Januar gespielt.


Wahrscheinlich hat er Punkte verloren, die er von vor einem Jahr zu verteidigen hatte.
Nein, da hatte er auch keine Ergebnisse. Die Differenz ist nicht zu erklären. Ich verstehe sie jedenfalls nicht. 1,5 Punkte sind nicht viel, aber wenn Jörgen die im Januar weniger gehabt hätte, wäre ich vor ihm gewesen. Das ist wirklich eine traurige Geschichte: Die ITTF hat eine Regel gemacht, dann haben sie die Regel geändert, und dann haben sie sich nicht an die Regel gehalten.


 
Inwiefern nicht?
Die Regel sagt: Über die Olympia-Direktqualifikation entscheidet die erste Rangliste des Jahres 2008. Die erste Rangliste war aber die vom 3. Januar, und in der wurden keine Stellen hinter dem Komma ausgewiesen. Da waren Jörgen und ich punktgleich.


Wie geht es denn jetzt weiter?
Das weiß ich nicht. Der Ball liegt bei der ITTF. Ich will wirklich keinen Ärger machen, ich will nur mit Respekt behandelt werden. Mein Leben wird sich nicht großartig ändern, wenn ich nur fünfmal statt sechsmal bei Olympia starte. Aber natürlich hoffe ich auf eine faire Lösung.

 

Dafür drücken wir dir die Daumen, nicht nur wir von andro, sondern sicher auch deine Fans in aller Welt.

Danke schön.


 

 

 

 

Olympia 2008- Interview: „So sollten wir nicht behandelt werden”


Wir sind wieder wer, auch ohne Timo Boll. Mit dieser Haltung fahren die deutschen Männer zur Mannschafts-WM, die am 24. Januar im südchinesischen Guangzhou beginnt. Der Schock über den Ausfall des Spitzenspielers – Boll laboriert nach wie vor an einer hartnäckigen Entzündung der Patellasehne im Knie – währte nur kurz. Dann krempelten die deutschen Herren die Ärmel hoch, und Christian Süß verkündete: „Jetzt ist jeder in der Mannschaft gefordert. Wir sind auch ohne Timo stark genug, dass jeder in jedem Spiel einen Punkt beisteuern kann – und dann haben wir auch drei Punkte.”
andro-Star Süß, der mit seinem charismatischen Auftreten bei der letzten Mannschafts-WM in Bremen so etwas wie der Leitwolf der jungen deutschen Mannschaft wurde, gibt sich optimistisch: „Ich glaube, dass wir durchaus Möglichkeiten haben, auch ohne Timo ins Viertelfinale zu kommen.” Herren-Bundestrainer Richard Prause sieht das ähnlich. „Wir haben nach wie vor eine sehr spielstarke Mannschaft und müssen uns nicht verstecken. Mit dieser breiten Brust sollten wir auch nach China fahren.”
Die DTTB-Auswahl gewann bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften 2004 in Qatar Silber und 2006 in Bremen Bronze. Bei beiden Turnieren verlor die deutschen Männer nur gegen Weltmeister China und gewannen alle übrigen Partien, und ihren Aufstieg in die Weltspitze bestätigten sie 2007 in Belgrad mit dem erstmaligen Gewinn des Mannschafts-Europameistertitels. Das verdeutlicht die Klasse dieses Teams.
Christian Süß, Dimitrij Ovtcharov, Bastian Steger, Patrick Baum und der als Ersatzmann für Timo Boll nachnominierte Jörg Roßkopf haben tatsächlich Chancen, unter die ersten drei Teams der Gruppe C zu kommen, in der Japan und Russland als die stärksten Kontrahenten gelten. Gegen die übrigen Gruppengegner Frankreich, Serbien und die Slowakische Republik sind die Deutschen auch ohne Boll zumindest leicht favorisiert. Ein Platz unter den ersten drei ist allerdings Pflicht, um weiter nach oben schauen zu dürfen: Die Sieger der vier Sechser-Gruppen bekommen einen Platz im Viertelfinale, die Gruppenzweiten spielen jeweils gegen einen Gruppendritten um die vier verbleibenden Viertelfinalplätze. „Am liebsten würde ich natürlich als Gruppenerster ins Viertelfinale kommen”, sagt Christian Süß. Er weiß aber auch: „Das ist nicht ganz so einfach, zumal wir gegen Russland beginnen. Das wird sicher schon ein wegweisendes Spiel.”
Die deutschen Frauen starten in Guangzhou mit ähnlichen Erwartungen wie die DTTB-Männer. „Unser Ziel ist Platz eins bis drei in der Gruppe”, sagt Damen-Bundestrainer Jörg Bitzigeio, „und die Chancen, das zu erreichen, stehen gut.” Bitzigeio sagt aber auch: „Es gibt wenige Teams, von denen wir sagen können: Gegen die gewinnen wir sicher.
Den Kern der deutschen Mannschaft bilden zwei andro-Spielerinnen: Wu Jiaduo und Elke Wosik dürften zur Stammbesetzung zählen. An der dritten Position hingegen kann Bitzigeio unter taktischen Aspekten zwischen Konterspielerin Zhenqi Barthel und Amelie Solja wählen, die mit langen Noppen auf der Rückhand und kurzen Noppen außen auf der Vorhand ein unorthodoxes Angriffsspiel pflegt.
Mit der 21-jährigen Barthel und der erst 17-jährigen WM-Debütantin Solja und ohne die formschwache Nicole Struse hat die DTTB-Auswahl ein neues Gesicht bekommen. „Für mich ist das ziemlich ungewohnt”, bekennt Elke Wosik. „Bis jetzt habe ich noch nie eine WM oder EM gespielt, ohne Nicole an meiner Seite zu haben. Aber die Stimmung in unserem Team ist super. Wir können uns gegenseitig pushen.”
Auch mit der Auslosung ist Wosik zufrieden. „Unsere Gruppe ist okay, da ist alles machbar”, sagt die 34-Jährige. Hongkong gilt zwar als klarer Favorit, und gegen Österreichs Team haben die deutschen Damen die letzten zwei Partien verloren, doch unschlagbar ist in dieser Gruppe niemand. Und gegen Weißrussland, Spanien und Thailand gelten die Deutschen als favorisiert.
Vieles dürfte davon abhängen, ob die in den letzten Monaten überragende Wu Jiaduo ihren Aufstieg in die Weltspitze auch in ihrem Geburtsland China bestätigen kann. Besonderen Druck, weil die WM in ihrem Heimatland stattfindet, verspürt Dudu aber nicht. „Ich konzentriere mich auf die Taktik, auf die Gegnerinnen und auf unsere Mannschaft”, sagt die 30-Jährige. Zumindest zwei chinesische Fans werden sie sicher unterstützen: „Meine Eltern werden dabei sein.” In China fühlt sie sich ansonsten nicht unter besonderer Beobachtung – zumindest noch nicht. „Ich bin in China weniger bekannt als in Deutschland”, sagt Wu Jiaduo. Dann fügt sie mit einem Lächeln hinzu: „Aber wenn ich in Guangzhou gut spiele, werde ich dort auch bekannt.”

andro bietet in Kooperation mit Schöler&Micke während der WM einen täglichen Live-Ticker direkt aus China, damit sie Online die Partien aktuell verfolgen können: www.schoeler-micke.de

 

WM-Auslosung


Herren, 1. Division
Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D

1. China
2. Österreich
3. Kroatien
4. Belgien
5. Rumänien
6. Italien

1. Südkorea
2. Taiwan
3. Schweden
4. Polen
5. Tschechien
6. Ungarn
1. Deutschland
2. Japan
3. Frankreich
4. Russland
5. Serbien
6. Slowakische Republik
1. Singapur
2. Hongkong
3. Griechenland
4. Dänemark
5. Weißrussland
6. Spanien
 

Damen, 1. Division
Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
1. China
2. USA
3. Kroatien
4. Russland
5. Nordkorea
6. Schweden
1. Singapur
2. Ungarn
3. Rumänien
4. Polen
5. Taiwan
6. Ukraine
1. Hongkong
2. Deutschland
3. Österreich
4. Weißrussland
5. Spanien
6. Thailand
1. Japan
2. Südkorea
3. Niederlande
4. Italien
5. Tschechien
6. Frankreich

 

 

 

 

 

Frischklebe-Serie, Teil 11:
Klebekontrollen im Jugendbereich - Deutschen haben einen Erfahrungsvorsprung
Interview mit Stephan Schulte-Kellinghaus

Für die Jugend hat die Zukunft schon begonnen. Im Nachwuchsbereich gilt schon seit dem 1. Januar 2008 auf internationaler Ebene das Frischklebeverbot, das bei den Erwachsenen erst nach den Olympischen Spielen in Peking greifen wird. Für den nationalen Bereich hingegen hat der DTTB die Einführung des Verbots vorgezogen: Seit dem 1. September 2007 müssen Jugendliche in Deutschland damit rechnen, dass ihre Schläger auf verbotene Lösungsmittel getestet werden.
Bei drei nationalen Veranstaltungen ist dies mittlerweile passiert: beim DTTB-Top 48 der Schüler im niedersächsischen Hude, beim DTTB-Top 48 der Jugend in Kirchen (Rheinland) und beim DTTB-Top 16 in Bad Kreuznach haben Kontrollen mit dem Testgerät enez stattgefunden. „Alle Ergebnisse waren negativ”, berichtet DTTB-Generalsekretär Matthias Vatheuer.  Die Möglichkeit, den eigenen Schläger freiwillig testen zu lassen, gab es ebenfalls. Vor allem die Schüler in Hude machten hiervon regen Gebrauch. Weil auch diese Tests sämtlich negativ ausfielen, kamen bei einigen gar Zweifel an der Funktionstüchtigkeit der enez-Box auf. „Die Tester waren schon der Meinung: Das Ding zeigt immer grün an”, erzählt Günter Köcher. Deshalb, so der Jugend-Sekretär des DTTB weiter, „haben wir dann einen Test mit einem Blatt Papier gemacht, auf das wir etwas verbotenen Kleber gestrichen haben”. Ergebnis: rot. Die enez-Box funktioniert durchaus, und auch die Testverfahren auf nationaler Ebene liefen reibungslos. Bei allen drei Bundesveranstaltungen wurde nach demselben Prinzip verfahren: In jeder Runde wurden die Tische ausgelost, an denen getestet werden sollte. Der Schiedsrichter ist dann mit der enez-Box an den Tisch gegangen und hat dort die Schläger beider Spieler getestet. „Wir haben keine Jagd auf die Spieler gemacht, sondern nur Stichproben”, sagt Köcher. Für den DTTB-Jugendsekretär ist aber klar: „Wir haben bessere Tests gemacht als die ITTF.”
Das Verfahren des Weltverbandes, das im Rahmen der German Youth Open (im Januar 2008 in Seligenstadt) zur Anwendung kam, wirkte in der Tat weniger überzeugend. Hier wurden am Morgen alle Spieler ausgelost, deren Schläger getestet werden sollten, und die Spieler wurden einige Stunden zuvor darüber informiert. Die Schläger mussten sie dann 30 Minuten vor dem Match abgeben und bekamen sie erst unmittelbar vorm Spiel am Tisch zurück. Auch in Seligenstadt wurde freiwillige Test angeboten, von denen die Aktiven regen Gebrauch machten – doch hier fielen 25 Prozent der Schläger durch! Im Rahmen der German Youth Open kam es auch bei den offiziellen Kontrollen zu einigen positiven Tests, so dass die Aktiven, darunter der englische Jugendnationalspieler Gavin Evans, dann mit einem anderen Schläger spielen mussten.
Die Divergenz der Testergebnisse führt Vatheuer darauf zurück, dass auf Bundesebene schon frühzeitig umgestellt wurde, die deutschen Spieler also bereits an den richtigen Umgang mit den erlaubten Materialien gewöhnt sind. Hierzu gehört u.a., neue Beläge ausreichend lüften zu lassen.
Zumindest zahlreiche Jugendliche aus anderen Verbänden müssen hier offenbar noch einiges lernen, aber auch der Weltverband könnte sich fragen, wie sinnvoll Tests sind, bei denen die Spieler Stunden vorher wissen, dass sie kontrolliert werden.
Jungen-Bundestrainer Istvan Korpa brachte es auf den Punkt: „Da wird sich noch was ändern müssen.”.


 

Interview Stephan Schulte-Kellinghaus: „Gutes Training und gutes Material sind entscheidend”

andro Coach Stephan Schulte-Kellinghaus hat bei den nationalen Höhepunkten DTTB Top 48 und Top 16 als Verbandstrainer des Westdeutschen TTV erlebt, wie der deutsche Nachwuchs in die Ära nach dem Frischkleben gestartet ist.

Stephan, du warst bei den Bundesranglisten-Turnieren Top 16 und Top 48 vor Ort, wo das Frischkleben bereits verboten war. Welche Eindrücke hattest du dort? Wird Tischtennis jetzt ganz anders gespielt?
Nein, natürlich nicht. Im technischen Bereich konnte man aber schon feststellen, dass man beim Topspin die Beine und die Hüfte verstärkt einsetzen muss. Wenn weniger aus dem Schläger rauskommt, müssen wir die athletische Komponente stärken.

 

Zu deinen Schützlingen zählen ja auch die andro-Spieler Ricardo Walther und Robin Malessa. Wie haben sich die beiden präsentiert?
Beim Top 48 hat Robin gewonnen und Ricardo war Dritter, beim Top 16 war es umgekehrt: Hier hat Ricardo gewonnen und Robin war Dritter, er hat nur gegen Ricardo verloren. Was die beiden gespielt haben, war vor allem über dem Tisch, also im Kurz-kurz-Spiel, deutlich besser. Sie hatten aber auch insgesamt eine geringere Fehlerquote. An diesen Punkten hatten wir allerdings auch im Training stark gearbeitet.

 

Wie lange spielen die beiden denn schon ohne Frischkleben?
Das ist eine interessante Geschichte: Wir hatten im Westdeutschen TTV schon im Sommer beschlossen, unsere Spieler im Vorkader auf keinen Fall mehr frischkleben zu lassen....

 

Welche Altersstufe ist das?
Das ist die Stufe ab C-Schüler bis ungefähr zum ersten A-Schüler-Jahr. Natürlich können wir als Trainer nur Empfehlungen aussprechen. Auch unseren anderen Spielern haben wir empfohlen, frühzeitig damit aufzuhören. Wir haben aber ausdrücklich zwei Spielern Hintertürchen offengehalten: Ricardo Walther und Robin Malessa. Beiden haben wir im Sommer gesagt, wir hätten nichts dagegen, wenn sie noch weiter frischkleben würden, weil beide Kandidaten für die Jugend-EM waren und auch klar war, dass beide schon in der Oberliga bzw. 2. Liga in Erwachsenen-Mannschaften spielen werden.

 

Und wie haben die Jungs reagiert?
Robin hat gesagt: „Wenn ich am 1. Januar sowieso aufhören muss, höre ich direkt auf.” Ricardo hat sich noch etwas Bedenkzeit erbeten und sich dann nach zwei, drei Tagen auch dazu entschlossen, sofort aufzuhören. Beide hatten allerdings auch schon PLASMA-Beläge gespielt, die eine sehr gute Qualität haben.

 

Welche Probleme gibt es bei der Umstellung?
Das sieht man besonders deutlich bei den Ballwechseln, in denen Topspin gegen Topspin gespielt wird, auch bei den Turnieren auf Bundesebene. Der Ball kommt etwas langsamer, dadurch schätzen ihn die Spieler oft falsch ein und treffen ihn erst im Fallen. Da wird teilweise Sandplatz-Tennis gespielt. Robin und Ricardo ist das allerdings kaum passiert. Unsere Jungen hatten wohl schon länger ohne Frischkleben gespielt als die meisten anderen. Allerdings waren wir nicht die einzigen, die früh reagiert haben. Die Hessen hatten schon im Sommer ein komplettes Klebeverbot im Jugendbereich ausgesprochen.

 

Wie sehen Robin und Ricardo das Thema heute?
Sie sind im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Ihnen war aber auch der Prozess des Klebens sehr lästig. Ich weiß, dass Robin mal einen Rückfall hatte: Bei den Internationalen Jugendmeisterschaften von Portugal hat er einmal frischgeklebt. Aber das war wohl mehr eine Sache im Kopf, weil alle seine Gegner noch geklebt haben und es bei ihm gerade nicht so lief, fand er, dass er sonst benachteiligt wäre.

 

Wie wichtig ist denn der Kopf beim Thema Klebeverzicht überhaupt?
Meiner Meinung nach sehr wichtig. Mein Tipp an alle Trainer: Die Spieler sollten von Anfang an vernünftiges Material haben, aber alle müssen auch lernen, mit dem klarzukommen, was sie haben. Wichtig ist die Einstellung! Ich glaube, es ist kein Zufall, dass gerade unsere Spieler so reagiert haben, im Sommer sofort mit dem Frischkleben aufzuhören. Ich fand die Haltung der beiden von Anfang an sehr beeindruckend. Andere Spieler waren dazu nicht in der Lage, die hatten keine solche Bereitschaft.

 

Hat sich der frühzeitige Klebeverzicht der beiden letztlich ausgezahlt, weil sie einen Erfahrungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz hatten?
Ich denke schon. Robin hat beim Bundesranglistenturnier zwei Partien gewonnen, die in diesem Zusammenhang interessant sind: eines gegen einen Spieler, der seinen Belag nicht zum Halten bekommen hat, und die andere Partie gegen einen Jungen, der nur gemeckert hat, weil aus seinem Schläger nichts rauskam.

 

Und wenn jemand ungeklebt gegen jemanden antritt, der noch frischklebt?
Es gibt eine interessante Aussage von Nadine Bollmeier, die ja auch zum andro-Team gehört. Sie sagt, sie hat auch Nachteile gegen Leute, die nicht kleben. Der Ball springt ganz anders.

 

Stichwort: Schlägerkontrollen. Funktionieren die?
Auf Bundesebene ist jedenfalls kontrolliert worden. Bei den Westdeutschen Schülermeisterschaften waren allerdings zwei Schiedsrichter, um zu kontrollieren, aber es konnte nicht kontrolliert werden, weil es keine Geräte gab. Die sind wohl zurzeit nicht lieferbar.

 

Von solchen Problemen hört man auch aus anderen Verbänden... Wird denn auch die Dicke der Beläge überprüft?
Die Dicke der Beläge wird immer wieder mal kontrolliert. Wenn Spieler Beläge haben, die nicht allzu häufig sind, wird auch mal in die Liste zugelassener Beläge geguckt.

 

Die Frage nach der Dicke könnte an Bedeutung gewinnen, wenn die Beläge getuned werden.
Das ärgert mich sehr, dass es jetzt wieder Tuner und so etwas gibt! Ich kann die Firmen verstehen, die Geld verdienen wollen, aber ich wünsche mir eine Regelung, wo die Spieler einfach die Beläge festkleben und spielen.

 

Vielleicht sind die Beläge nicht gut genug?
Mein Eindruck ist: Die Qualität der Beläge wird immer besser. Die PLASMA-Beläge sind ohnehin gut, und ich habe gehört, dass demnächst eine neue Generation rauskommt, die noch besser sein soll.

 

Ab wann sind denn Beläge mit eingebautem Frischklebeeffekt sinnvoll?
Ich habe beim Talentsichtungs-Lehrgang sehr gute Erfahrungen mit den neuen PLASMA-Belägen gemacht. Da habe ich viele kleine Kinder gesehen, die moderne Techniken spielen konnten, Spin-Block usw. – so, wie man mit geklebten Schlägern gespielt hätte. Das wäre mit ungeklebten Schlägern früher nicht gegangen. Gerade mit der Rückhand werden heute vor allem Spintechniken gespielt und nicht mehr klassische Blocks. Da ist es natürlich gut, wenn über die Oberflächenspannung der Beläge die Grundlage geliefert wird, solche Techniken spielen zu können.

 

Glaubst du, dass die Tuner vom Markt verschwinden werden?
Das weiß ich nicht, aber sicher ist, dass die Tuner zwei praktische Nachteile bringen: Viele Spieler haben Probleme, beim Tunen jedes Mal die gleichen Spieleigenschaften hinzukriegen. Und von meinen Kollegen habe ich das Feedback bekommen, dass bei vielen Spielern der Belag nicht am Holz hält. Unsere Spieler haben mit dem Klebestift von andro (FREE GLUE, Anm. der Redaktion) gute Erfahrungen gemacht. Mein Wunsch wäre daher: Nehmt einen lösemittelfreien Kleber, der gut hält, klebt damit den Belag auf – und dann ist es gut. Leider ist die ITTF bislang nicht in der Lage, die Regel so zu formulieren, dass das klappt.

 

Aber das Frischklebeverbot hältst du schon für den richtigen Weg?
Es ist ein guter Weg, dass man von den gefährlichen Mitteln weg ist, aber noch gibt es zu viele Hintertürchen. Ich hoffe, dass die neue Belaggeneration so gut wird, dass sich noch mehr Spieler dazu entscheiden, mit den Belägen einfach nur zu spielen. 

 

In welche Richtung wird sich Tischtennis entwickeln?

Ich glaube, dass die Bedeutung der Athletik noch weiter zunehmen wird. Auch künftig werden meiner Meinung nach zwei Faktoren entscheidend sein: gutes Training und gutes Material.

 

 

 

 

Materialvorstellung: andro ROXON - POWER ON!

andro brachte im Jahr 2000 seine erste Generation TENSOR Beläge auf den Markt. Diese waren damals bereits eine viel versprechende Alternative zum Frischkleben. Dass Frischkleben irgendwann aus dem Tischtennis verschwinden würde, hatte aber niemand für möglich gehalten.
Um die Leistungslücke zu frischgeklebten Belägen zu schließen, haben wir  seitdem unsere Beläge kontinuierlich weiterentwickelt.
Heute sind wir soweit - wir brauchen keinen Frischkleber mehr. Wir haben ROXON!

Endlich: Harte Schläge mit Power-Sound, höchste Präzision im Treffmoment, Variation und Konstanz bei Killer-Topspins!
Und das alles: Ohne Frischkleben. Für die besten Spieler mit den höchsten Ansprüchen.

ROXON - TENSOR BIOS macht es möglich.

 

ROXON 500pro
Der Top-Athlet ist unser kritischster Kunde. Zu Recht - er praktiziert Tischtennis auf einem so hohen Niveau, dass er an seinen Körper und sein Material die größten Anforderungen stellt. Der ROXON 500pro ist genau für diesen technisch hochentwickelten Spitzenspieler konzipiert. Dank einer perfektionierten Oberflächenvernetzung kann mit diesem Belag bei jedem Treffer das absolute Höchstmaß an Schlagdynamik generiert werden. Präzision und Konstanz, satter Klang und Lehrbuch-Flugkurve: dass diese Eigenschaften nur durch Frischkleber erreicht werden, ist ab sofort Vergangenheit. ROXON ist die Zukunft!
Der Belag für den absoluten Top-Spieler!
Höchstmaß an Frischklebe-Gefühl und Haltbarkeit!


T 115  E 107  K 70                            

112256   1,8/ 2,0/ max                       rot + schwarz                        
UVP € 41,90

 

ROXON 450
Mit dem Leistungsniveau wächst der Anspruch an das Material. Der Spieler des ROXON 450 kann dessen Eigenpower und Zugdynamik durch ausgefeilte Technik bestens kontrollieren. Der Athlet profitiert vom reduzierten ROXON 450 Belaggewicht, indem Armbewegungen schneller und präziser durchgeführt werden. Die Stabilisierung im molekularen Kautschukgewebe verleiht dem ROXON darüber hinaus eine hohe Abriebfestigkeit - Haltbarkeit und Oberflächenglanz beweisen dies eindrucksvoll. Der Reboundeffekt begeistert alle ehemaligen Frischkleber auch bei außermittigen Treffern. Das Geheimnis steckt in der Gummimischung, nicht im Kleber!
Der Belag für ambitionierte Spieler aller Spielklassen!
Höchstmaß an Frischklebe-Gefühl und Haltbarkeit!


T 112  E 106  K 75                            

112255   1,8/ 2,0/ max                       rot + schwarz                        
UVP € 41,90

 

 



andro Kids Open - Nachwuchsturnier mit neuem Namen

Borussia Düsseldorf veranstaltet seit 1988 einmal im Jahr das größte Tischtennis-Nachwuchsturnier in Europa. Bei allen bisherigen 18 Veranstaltungen rief die Borussia dabei zur andro Tischtennis-Kinderolympiade auf. Doch nun dürfen sich die Anhänger der schnellsten Rückschlagsportart der Welt einen neuen Namen einprägen: die andro Kids Open.
Grund für die Umbenennung sind die inzwischen gesetzlich geschützten Bezeichnungen sowie das Symbol der Olympischen Spiele. Nicht nur das olympische Emblem mit seinen fünf Ringen, sondern auch alle "olympischen" Wörter wie Olympiade, Olympia und olympisch dürfen nicht mehr verwendet werden.
Auch der Termin für die 19. Veranstaltung steht nun fest: Die andro Kids Open 2008 werden vom 01.-03. August durchgeführt. Die Ausschreibung ist in gedruckter Version und auch online unter www.borussia-duesseldorf.de erhältlich, schriftliche Ausschreibungen gibt es auch über schöler&micke.

 

 

 

 

 

2. Bundesliga: Lokalderby um Meisterschaft BVB-Germania Holthausen

Die beiden besten Teams der 2. Herren-Bundesliga Nord standen sich am Wochenende in Dortmund beim Gipfeltreffen gegenüber. Dies war zugleich das Duell zweier andro ProTeam Clubs, welche beide die Meisterschaft gewinnen möchten, um so eine Chance auf den Aufstieg in die DTTL zu haben.
Vor der Zweitliga-Rekordkulisse von 850 Fans musste der Herausforderer BV Borussia Dortmund eine 3:9-Niederlage gegen Spitzenreiter DJK Germania Holthausen hinnehmen und damit seine Meisterschaftsambitionen (fast) begraben. Die DJK um Spitzenspieler David Daus lies dem BVB nur anfangs auf einen positiven Ausgang für die Schwarz-Gelben hoffen; im Anschluß gingen die Gäste dann zielstrebig mit 6:2 in Führung.

Trotz sportlicher Niederlage zeigten sich die Dortmunder um Kapitän Thomas Brosig rundum zufrieden mit der Veranstaltung als "wahres TT-Fest". Als Ehrengast konnte der BVB unter anderem Präsident Dr. Reinhard Rauball begrüßen. Daneben lieferte sich Schauspieler Willi Thomczyk, bekannt unter anderem durch die Comedy-Serie "Die Camper", in der Pause mit Borussen-Fußballspieler Martin Amedick einen Schaukampf. Nach dem Spiel feierten noch rund 100 Aktive und Gäste eine "After-Game-Party".
BVB-Holthausen - ein Aushängeschild für Tischtennis in der 2. Bundesliga!

 

 

 

 

Kurioses: Tischtennis-Eiersalat bei Galileo

Am 01.02.2008 gab es bei PRO 7 Galileo extrem einen ganz besonderen Hingucker für TT-Fans. Denn Galilieo testete die Widerstandsfähigkeit von rohen Hühnereiern und hier durfte natürlich nicht der „Ei-Aufschlag“ fehlen.  Hierzu lieferte andro seinen Wettkampf Tisch Magnum SC, um optimale Test-Bedingungen im Hühnergehege für alle Beteiligten zu schaffen.  Ein ehemaliger 2.Ligaspieler aus Hamburg behauptete nämlich, dass das Spielen mit rohen Eier möglich sei. Kaum zu glauben, aber wahr, spielte er sich die rohen Eier mit seinem Gegenspieler im hohen Bogen zu. Nach anfänglichen Schwierigkeiten seines Gegenspielers, schaffte er es sogar das Ei im Volley mehrfach hin und her zu spielen.  Selbstverständlichen gingen anfangs auch etliche Eier kaputt, jedoch trübte dies nicht die Stimmung vor Ort. andro gratuliert zum bestanden „Härte-Test“.

 

 

 

 

 

 

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