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andro Newsletter September 2007

Tischtennisspieler, andro-Kunden, Fans der schnellsten Ballsportart der Welt!

Der Beginn der neuen Saison hat gleich auf zwei Ebenen ein neues Zeitalter eingeläutet. Weltweit gehen die Aktiven erstmals im Zeichen des neuen Frischklebe-Verbotes an die Tische, und in Deutschland ist die Deutsche Tischtennis Liga an die Stelle der bisherigen Bundesliga getreten und weckte bereits in den ersten Spielen Hoffnungen auf neue Chancen für einen künftig höheren Stellenwert bei Fans und Medien.
Der neue andro Newsletter behandelt beide Themen ausführlich und sprach außerdem mit Verantwortlichen.

 

Ein Höhepunkt des ausklingenden Sport-Sommers ist die Universiade in Bangkok gewesen. andro war beim Tischtennis-Turnier der 24. Weltspiele der Studierenden der Ausrüster für alle Bereiche und außerdem mit zwei Aktiven aus seinem Pro Team auf dem Medaillenpodium vertreten. Ein Rückblick auf das Großereignis in Thailand, bei dem China wie schon bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften das Maß aller Dinge gewesen ist, rundet diesen andro Newsletter ab.

Wir hoffen, dass die neue Ausgabe unseres andro-Newsletters für Sie wieder eine interessante Lektüre ist, und wünschen viel Spaß beim Lesen.

 

Ihr andro-Team

 

Aus Bundesliga ist Deutsche Tischtennis-Liga (DTTL) geworden Neumüller:
Wir müssen Tischtennis kompakter und attraktiver präsentieren

Name, Spielplan, Auftritt, Präsentation und Bildschirm-Präsenz – mit der Umbenennung der bisherigen Bundesliga in Deutsche Tischtennis Liga (DTTL) sind zahlreiche Änderungen im Erscheinungsbild der höchsten deutschen Spielklasse einher gegangen und noch viel mehr Hoffnungen auf einen künftig höheren Stellenwert verbunden.
Der wichtigste Unterschied zur jüngeren Vergangenheit ist die Rückkehr des Liga-Geschehens auf den Bildschirm im Free-TV. Das DSF berichtet seit Saisonbeginn Mitte August in einem DTTL-Magazin während der Hauptrunde nach Spieltagen immer dienstags ab 14.00 Uhr in einer 30-minütigen Sendung vom Liga-Geschehen und strahlt von den Play-offs an vier Samstagen jeweils 60-minütige Zusammenfassungen aus. Durch die regelmäßige Präsenz im Fernsehen kombiniert mit der kostenlosen Berichterstattung von allen Spielen im Internet auf www.dttl.tv steigen die Chancen für den Tischtennis-Sport, neue Zielgruppen zu erreichen und potenzielle Sponsoren von den Erfolgsmöglichkeiten eines Engagements in der schnellsten Rückschlagsportart der Welt überzeugen zu können.
Der neue Name DTTL ist denn auch mehr als nur ein Etikettenwechsel. Der gesamte Auftritt der Liga nämlich erscheint alleine schon dadurch professioneller, das in allen Hallen nun ein TV- und zuschauerfreundlicher Boden vorhanden ist. Darüber hinaus stimmten sich die Klubs ohne überzogene Rücksichten auf eigene Zwänge so miteinander auf Spieltermine ab, dass der Terminplan nahezu komplett entzerrt werden konnte und nun im Sinne der Internet-Übertragungen von jedem Match in Bundesliga-Wochen an fast allen Tagen Spiele umfasst. Dazu bemühen sich die Vereine, ihre Partien moderner als bisher zu präsentieren – Tischtennis in der DTTL soll künftig überall ein richtiger Event sein.
Die Initialzündung für die einschneidenden Veränderungen war der große Erfolg der Liveübertragungen von den Play-offs der vergangenen Saison im Internet. Der Zuspruch verdeutlichte das große Potenzial, das Tischtennis beim breiten Publikum besitzt – wenn das Angebot stimmt. Die anschließende Sommerpause nutzten die Vereine in Zusammenarbeit mit der Münchner contenthouse GmbH des früheren Premiere-Sportchefs Benno Neumüller zur Entwicklung eines Konzeptes, durch das Tischtennis mittel- und langfristig tatsächlich eine größere Bedeutung erreichen kann.
Das Team des andro Newsletters sprach mit contenthouse-Geschäftsführer Benno Neumüller über die neue Situation.

 

Herr Neumüller, die Deutsche Tischtennis Liga hat einen guten Start in die erhoffte neue Ära gefeiert. Besonders die Schlagerpartie des ersten Spieltages zwischen Borussia Düsseldorf und dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell sorgte durch den neuen Liga-Zuschauerrekord von 4200 Zuschauern und die Auftritte von populären Unterhaltungskünstlern vor und während des Spiels für viel Aufsehen. Ist die Inszenierung von Tischtennis-Spielen als Event für die DTTL der Weg in die Zukunft?

Ja, so muss man es sehen. Düsseldorf war ein Exempel dafür, in welcher Art und Weise Tischtennis künftig präsentiert werden sollte. Das war wirklich optimal: Die Halle hatte ein geeignetes Fassungsvermögen und ließ dadurch eine phantastische Atmosphäre entstehen, die für eine attraktive Präsentation des Spiels einfach unverzichtbar ist. Außerdem stimmte die Mischung aus Sport und Unterhaltung. Tischtennis muss in diesen Bereichen eben auch die Erfahrungen der großen Sportarten für sich nutzen.

 

Das Match in Düsseldorf war ausdrücklich als ein Pilotprojekt deklariert. Wann aber werden diese Präsentationsformen in der DTTL ein Standard?


Das sind Prozesse, die sicher nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein werden. Klar ist aber: Wenn Tischtennis wirklich auf die große Bühne will, muss dieser Standard einfach gesetzt werden.

 

Trotz der Begeisterung über den erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung in Düsseldorf kam unmittelbar nach Spielende schon eine Diskussion über weitere Reformen auf. Wie stehen Sie dazu?


Man kann nur einen Schritt nach dem anderen machen, aber Tischtennis hat immerhin schon einmal den richtigen Weg eingeschlagen. Es bedarf noch viel harter Arbeit, bis wir alle da sind, wo wir hin möchten. Ich persönlich empfinde beispielsweise noch als eine große Schwäche, dass bei DTTL-Spielen an zwei Tischen parallel gespielt wird. Man muss aber generell schauen, was man tun kann, um die bisher manchmal vier Stunden und länger dauernden Veranstaltungen kompakter und damit attraktiver zu präsentieren.

 

Ihre Firma contenthouse hat in Verhandlungen mit dem DSF die Installierung eines regelmäßigen DTTL-Magazins im Programm und damit die von vielen Fans herbei gesehnte Rückkehr des Tischtennis-Sports ins Free-TV erreichen können. Welche Bedeutung hat das für den Tischtennis-Sport, dürfen die Fans in Zukunft sogar noch auf eine Ausweitung des Angebotes hoffen?


Das DTTL-Magazin im DSF ist ein Anfang nach Jahren, in denen Tischtennis praktisch ja völlig von der Mattscheibe verschwunden war. Der Anfang mit der ersten Sendung war mit über 60.000 Zuschauern in der Spitze für einen Dienstagnachmittag auch wirklich ein großer Erfolg! Wir müssen alle gemeinsam daran arbeiten, dass wir dieses Produkt qualitativ hochwertig gestalten. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass wir bessere, längere und vielleicht sogar eines Tages Live-Sendezeiten bekommen können.


Kurz vor Saisonbeginn hatten Sie durch den Verzicht auf ursprünglich angekündigte Abonnementgebühren für die Nutzung Ihres Internet-Angebotes bei den Fans für große Freude gesorgt. Was hat Sie zu dem Kurswechsel veranlasst?


Bei allen Gedanken darüber, wie wir unseren ernormen Aufwand refinanzieren können, stand für uns immer das Ziel im Vordergrund, zunächst möglichst viele Zuschauer für unser Angebot zu gewinnen. Aus diesem Grund haben wie diese unternehmerische Entscheidung getroffen, und das unternehmerische Risiko trage ich auch. Für uns war und ist ein guter Start des gesamten Projektes wichtiger als die Möglichkeit, direkt Geld verdienen zu können.

 

24. Universiade in Bangkok: TT-Event im andro Look

Das Tischtennis-Turnier bei der 24. Universiade in Bangkok hat beinahe erwartungsgemäß ein Spiegelbild der Kräfteverhältnisse in der Welt gebracht. Chinas Aktive waren bei den Weltspielen der Studierenden eine Klasse für sich und holten mit 13 Medaillen fast die Hälfte aller zu vergebenden Plaketten. In sechs der insgesamt sieben Wettbewerbe standen die Asse aus dem Reich der Mitte auf der obersten Stufe, lediglich im Herren-Doppel mussten die Studenten der Weltmeister-Nation Gold einem taiwanesischen Duo überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Erfolge feierten in Thailands Metropole allerdings auch Mitglieder des andro Pro Team. Nadine Bollmeier gewann im Damen-Doppel mit ihrer Partnerin Irene Ivancan ebenso Bronze wie Nico Christ (s. auch Spielerporträt) mit dem Herren-Team. Durch diese beiden Podestplatzierungen landete das deutsche Team einen Achtungserfolg, belegte die Auswahl des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH) doch in der Tischtennis-Nationenwertung als bestes Land außerhalb Asiens hinter China, Taiwan und Japan den vierten Rang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Medaillen für Bollmeier und Christ, der außerdem im Einzel neben seinem Teamkollegen Nico Stehle als einziger nicht-asiatischer Spieler das Viertelfinale erreichte, rundeten für andro ein gelungenes Engagement bei der Universiade ab. Als Gesamtausrüster der Tischtennis-Wettbewerbe mit dem innovativen Showcourt-Tisch als Blickfang in der Boxenmitte  unterstrich die schwarz-gelbe Trendmarke ihre Vielseitigkeit nachhaltig und trug damit entscheidend zum erfolgreichen Verlauf des Turniers bei. Zugleich zeigte andro mit seinem Auftritt seine besondere Affinität zu jungen, modernen und weltoffenen Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielerportrait Nico Christ

Name: Nico Christ
Geburtstag: 30.10.1981
Größe: 180 cm
Gewicht: 73 kg
Nationalität: deutsch
Spitzname: cratchgisi
Vereinszugehörigkeit: TSV Gräfelfing
Welches Material spielst Du?
Beläge:Revolution C.O.R.2, beidseitig, max Holz: Kinetic CF Carbo-Aramid OFF
Karrierehighlight:
Die zwei Jugendeuropameisterschaften in der Jugend und die Deutschen Meistertitel bei den Herren. Und ganz aktuell die Universiade 2007 in Bangkok als zweit grösstes Sportereignis der Welt (nach Olympia)!
Spielstärken:
vor allem spielbestimmend über dem Tisch, danach kompromißloses Vorhand Angriffsspiel
Lebensphilosophie:
Verschwende keinen einzigen Tag in deinem Leben, geniesse jeden einzelnen und mach was aus diesem!
Erfolge:
Jugendeuropameister mit der Mannschaft 1999
Deutscher Jugend Doppelmeister 1999
Platz 3 Einzel, Deutscher Meister Herren Doppel 2003
Deutscher Junioren Meister 2003
Deutscher Meister Mixed 2004
Mehrfacher Landesmeister
zuletzt 2facher Bayrischer Meister 2006 und 2007
Viertelfinale Herren Einzel bei der Universiade 2007
Bronzemedaille mit der Deutschen Mannschaft
Viertelfinale Deutsche Meisterschaften 2007 Herren Einzel.
Hobbies:
alle Arten von Ballsport, von Squash über Tennis bis hin zum Fussball
Wie bist Du zum Tischtennis gekommen?
Über meine Eltern, die zur Zeit des Heranwachsens meiner zwei Jahre älteren Schwester angefangen haben Tischtennis zu spielen. Als kleiner Junge war ich wie wild danach meinen Eltern nachzueifern... die Faszination Ball sollte noch lange anhalten.
Was macht die Faszination am Tischtennis aus?
Es ist die Abwechslungsreichste Sportart der Welt und damit die faszinierendste... Es gibt so viele Variationen, dass dieser Sport einfach nie langweilig wird.
Welche Tips gibst Du für ein erfolgreiches Training?
Immer das Maximum geben, auch, und vor allem wenn man mal nicht so gut drauf ist. Ohne Fleiss kein Preis! Wenn das Schwitzen Spass macht, dann klappt der Rest von alleine.

Frischklebe-Serie, Teil 10:
Kontrollen des neuen Frischklebe-Verbot DTTB-Präsident Weikert: Sperren wären wirksamste Sanktion

Das paradox erscheinende ITTF-Verbot des Frischklebens hat die nationalen Verbände nach der Entscheidung bei der Einzel-WM in Zagreb auch in der Sommerpause in Atem gehalten. Eine Anpassung des Regelwerkes bereits zu Beginn der neuen Saison war vielen Verbänden aufgrund der wochenlang ausgebliebenen Detailinformationen über den brisanten Beschluss, laut dem das Ende Mai mit sofortiger Wirkung beschlossene Verbot flüchtiger organischer Lösungsmittel bei Erwachsenen erst ab dem 1. September 2008 und bei Jugendlichen ab Beginn des kommenden Jahres kontrolliert wird, dennoch nicht möglich. Der Umgang mit der veränderten Situation fällt international recht unterschiedlich aus. Viele Verbände gehen im Gleichschritt mit der ITTF vor, manche beschreiten jedoch Sonderwege. In der Schweiz zum Beispiel finden bereits Kontrollen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen statt. Verstöße gegen das Verbot werden mit 200 Schweizer Franken Geldbuße geahndet.

In Deutschland stand in Bezug auf das Frischkleben Ende August die Verabschiedung einer "modifizierten" Regel" bevor. Nach den Plänen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) sollen Kontrollen vor den Spielen bei Erwachsenen ebenso wie auf internationaler Ebene erst ab dem 1. September 2008, im Jugendbereich allerdings schon ab der laufenden Saison und damit gut vier Monate früher als bei ITTF-Veranstaltungen durchgeführt werden. Eine entsprechende Probeabstimmung auf der DTTB-Bundeshauptversammlung schon kurz nach der WM im vergangenen Juni hatte bei den stimmberechtigten Delegierten ein einstimmiges Votum für diese Vorgehensweise ergeben, so dass an der Bestätigung dieses Ergebnisses im schriftlichen Abfrage-Verfahren keine Zweifel bestanden. Gegenüber dem andro-Newsletter-Team erläuterte DTTB-Präsident Thomas Weikert die Positionen seines Verbandes.

 

Herr Weikert, der DTTB will Kontrollen des Frischklebe-Verbotes im Jugend-Bereich praktisch ab sofort und damit rund vier Monate eher als auf internationaler Ebene durchführen. Was ist der Grund für die Verschärfung des ITTF-Beschlusses?
Das entscheidende Argument für das Verbot ist der Schutz der Gesundheit. Deswegen waren wir ja auch dafür gewesen, dass dieses Verbot schon ab 1. September 2007 eingeführt und kontrolliert wird, ehe auf dem ITTF-Kongress 2006 bei der Mannschafts-WM in Bremen eine erneute und nunmehr wieder rückgängig gemachte Verschiebung beschlossen wurde. Jetzt wollen wir aber eindeutig dokumentieren, dass es sich um eine Maßnahme des Gesundheitsschutzes handelt und der DTTB seiner Verantwortung besonders gegenüber seinen jugendlichen Mitgliedern gerecht wird.

 

Welche Auswirkungen erwarten Sie?
Wir sind uns bewusst, dass es schwierig ist. Das gilt auch für die Kontrollen. Aber bei allen wichtigen Änderungen sind zuletzt zwar immer auch Probleme aufgetreten, doch danach ging alles doch relativ schnell seinen normalen, regelgerechten Gang. In Absprache mit unseren zuständigen Bundestrainern sollen unsere jugendlichen Kader-Mitglieder auch nicht mehr gesundheitsgefährdende Kleber benutzen.


In der Schweiz wird das Verbot ab sofort nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch schon bei den Erwachsenen kontrolliert. Wie beurteilen Sie diese Vorgehensweise?
Unter Aspekten des Gesundheitsschutzes betrachtet ist das aus meiner Sicht nicht schlecht. Wir haben bei der Ausarbeitung unserer Regel aber auch versucht, unseren Top-Athleten im Spitzensport-Bereich die Chancengleichheit im internationalen Vergleich zu erhalten, und uns deswegen für frühere Kontrollen nur im Jugendbereich entschlossen.

 

Die Schweizer Regeln sehen bei Verstößen gegen das Verbot bislang nur Geldstrafen und nicht wie in Deutschland den Verlust eines Spieles vor. Wie stehen Sie dazu?
Ich hätte es begrüßt, wenn auch auf ITTF-Ebene Sperren als Sanktionen und nicht nur Spielverluste oder jetzt in der Schweiz Geldstrafen geben würde. Das wäre wirksamer, denn dadurch würde meiner Meinung nach verdeutlicht, dass man sich bei einem Verstoß gegen das Frischklebe-Verbot nicht nur selbst gefährdet, sondern sich gegenüber dem Gegner einen unerlaubten Vorteil verschaffen wollte.


In einem Jahr ist der Tag X auf allen Ebenen gekommen. Wie will der DTTB die Kontrollen handhaben?

Wir befinden uns noch im Planungsstadium. Es müssen noch mehrere Fragen geklärt werden. Dazu gehört auch die Frage, ob die Kontrollgeräte vom Heimverein gestellt oder von den Schiedsrichtern mitgebracht werden. Bis zum Frühjahr werden wir aber sicher Antworten geben können.


Frischklebe-Serie, Teil 9:

Anmerkung zum letzten andro Newsletter Korrigierend bzw. ergänzend zur letzten Ausgabe der Frischklebe-Beitragsreihe im andro Newsletter möchten wir diese Informationen nachtragen:

 

Materialvorstellung: andro FREE - Kleben ohne Lösungsmittel

Das Frischklebe-Verbot geht los! andro TENSOR BOND - die Antwort auf die Frage nach lösungsmittelfreien Klebelösungen.
andro bietet seit einiger Zeit mit der PLASMA Reihe Beläge mit den höchsten Frischklebeeigenschaften an. PLASMA oder auch Impuls SPEED Beläge mit BIOS Technologie werden nicht mehr frischgeklebt. Dennoch wurde bisher für den ersten Klebevorgang - um den Belag auf das Holz zu bringen - meist noch ein Kleber mit Lösungsmitteln genutzt. Dies ist nun nicht mehr nötig, denn andro FREE mit TENSOR BOND Technologie wurde speziell entwickelt, um einen 100% VOC-freien Schläger zu spielen und damit den ITTF Regeln zum Frischklebeverbot zu entsprechen.
Die Bandbreite von andro FREE umfasst Kontakt-Kleber, Klebefolie und Holzversiegelung in hochwertiger Qualität und einer sehr komfortablen Anwendung.

 

andro FREE GLUE
Neuartiger Kleber auf Wasserbasis frei von schädlichen Lösungsmitteln, konform mit den aktuellen ITTF Bestimmungen. Praktisches Auftragen durch Schwammapplikator (25g-Flasche) sowie im Vorratsspender erhältlich (500g). Um optimale Spieleigenschaften von TENSOR Belägen zu erreichen, empfiehlt sich die Nutzung von FREE GLUE in Verbindung mit FREE SEAL. Langzeitkleber, der sich durch besonders einfaches Auftragen auszeichnet. Die Trocknungszeit ist ähnlich der von Klebern mit Lösungsmitteln.
25 g Kleber € 6,75 500 g Kleber (Vorratsspender) € 29,95

 

 

 

 

 



andro FREE STICKER
Praktische Klebefolie für TT-Beläge frei von schädlichen Lösungsmitteln, konform mit den aktuellen ITTF Bestimmungen. Die einfachste und schnellste Lösung, um den Schläger zu montieren. Die Folie ist nicht spürbar, das Spielgefühl unbeeinflußt. FREE SEAL behandelt das Schlägerholz optimal auf die Benutzung der Folie vor.
Klebefolie (für 1 Belag) € 1,75

 

 

 

 

 

 

 



andro FREE SEAL
Neuartige Holzversiegelung frei von schädlichen Lösungsmitteln, konform mit den aktuellen ITTF Bestimmungen. Praktisches Auftragen durch Schwammapplikator. FREE SEAL behandelt das Schlägerholz optimal auf die Benutzung von FREE GLUE vor. Die Benutzung einer Holzversiegelung wird unbedingt empfohlen. Zwar sind viele Hölzer werksseitig bereits dünn vorlasiert, doch einen optimalen Langzeitschutz für das Holz kann nur eine zusätzliche Lackierung gewährleisten. Denn bei der zukünftigen Nutzung von ausschließlich lösungsmittelfreien Klebern ist zu beachten, dass Kleber auf Wasserbasis eine stärkere Bindekraft haben. Durch das vorherige lackieren mit FREE SEAL wird verhindert, dass beim späteren Ablösen (Belagwechsel) Holzfasern ausgerissen werden.
25 g Versiegelung € 7,45

 

Die andro FREE Produkte mit dem Tensor BOND Siegel sind eine ideale Kombination mit andro Tensor BIOS Belägen: andro PLASMA oder Impuls SPEED. Eine saubere Lösung mit 100% Power und Spielvergnügen.

 



Liebherr German Open werfen Schatten voraus - andro als Ausrüster dabei

Die Tischtennis-Weltelite rüstet sich für einen heißen Herbst. Das Rennen um die Direktqualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking gibt den Pro-Tour-Turnieren bis Ende dieses Jahres eine sehr große Bedeutung.

 

Die Liebherr German Open in Bremen vom 7. bis 11. November sind dabei für alle Anwärter auf ein Peking-Ticket die letzte Gelegenheit, besonders viele Punkte gegenüber den Rivalen gut zu machen. Denn das Turnier im AWD Dome der Hansestadt, wo zuletzt 2006 die Liebherr Mannschafts-Weltmeisterschaften stattfanden, ist die letzte von insgesamt vier Veranstaltungen aus dem Kreis der in dieser Pro-Tour-Saison erstmals ausgerichteten Premium-Turniere.

 

Die ITTF hat den Stellenwert der Wettbewerbe bei den bereits vor der Sommerpause ausgetragenen Volkswagen Japan Open und Volkswagen China Open sowie den noch kommenden Liebherr French Open und in Bremen durch eine Anhebung des Preisgeldes auf 151.200 statt bislang 100.000 Dollar und eben die Auslobung von deutlich mehr Weltranglistenzählern als bei den übrigen Pro-Tour-Turnieren massiv angehoben. Das Interesse der Aktiven gerade an diesen vier Turnieren, aus denen die ITTF mittelfristig eine mit den Grand Slams im Tennis vergleichbare Wettbewerbs-Serie bilden möchte, ist denn auch entsprechend groß. Aus Sicht der deutschen Gastgeber lautet in Bremen natürlich die spannende Frage, ob der einheimische Topstar Timo Boll seinen 2006 in Bayreuth gewonnenen Titel erfolgreich verteidigen können wird.

 

andro unterstützt die ITTF-Strategie und gehört deswegen in Bremen zu den Ausrüstern. Die besten Spieler der Welt - die Entscheidung über die Teilnahme der Stars aus den chinesischen Weltmeister-Teams fällt erst kurzfristig - spielen mit andro-Speedbällen um einen der prestigeträchtigsten Pro-Tour-Titel.

 

andro wünscht schon jetzt allen Teilnehmern viel Erfolg und allen Besuchern viel Spaß und Unterhaltung bei spannenden Spielen. Mehr zum Event in Bremen und Ticketbestellungen unter: http://german-open.tischtennis.de

 

 

ITTF Pro Tour Chinese Taipei Open - Gold für Süß, Bronze für Dudu

Was für ein Debüt - Christian Süß errang in seinem ersten Turnier mit neuem Doppelpartner Dimitrij Ovtcharov bei der Pro Tour in Taipei gleich die Goldmedaille. Das oberste Treppchen konnten die beiden Düsseldorfer Vereinskollegen erklimmen, nachdem sie einen deutlichen 4:1-Finalerfolg über die Weltklasse-Kombination Gao Ning/Yang Zi aus Singapur darboten. Zuvor bezwangen Süß/Ovtcharov bereits die Spitzen-Doppel Lundquist/Gerell und Mizutani/Kishikawa in überzeugender Weise. Der Erfolg des neuen Youngster-Doppels bietet auch im Hinblick auf den neuen Austragungsmodus des Mannschafts-Wettbewerbs bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 Alternativen zum Europameister-Doppel Timo Boll/Christian Süß.

 

 

 

 

Wu Jiaduo war so nah dran - am ersten Finaleinzug in der Dameneinzel-Konkurrenz - und hat die Bronze-Platzierung nun im Gepäck. Dudu spielte ein herausragendes Turnier mit Erfolgen über die Japanerinnen Fujinuma und Hirano sowie über die in der ITTF-Notierung auf Rang zehn geführte Kim Kyung Ah aus Südkorea, die sie in der Rangliste nach vorne katapultieren werden. Trotz der 3:4-Niederlage im Halbfinale der Weltranglisten-21. gegen die topgesetzte Nummer acht der Welt, kann die Kroppacherin mit ihrem ersten internationalen Auftritt in dieser Saison hochzufrieden sein.

 

 

 

 

18. andro Tischtennis-Kinderolympiade rundum gelungen

1.395 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und vielen europäischen Nachbarländern wie u.a. Tschechien, Serbien, Österreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz erlebten in Düsseldorf eine hervorragend organisierte Veranstaltung über drei Tage (17.-19.08.2007), die mit einem umfangreichen Rahmenprogramm und dem Auftaktspiel von Borussia Düsseldorf in der Deutschen Tischtennis Liga gegen Fulda mit neuem Liga-Zuschauerrekord von 4.200 Fans zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Als die Teilnehmer und Betreuer am Freitag-Vormittag die Leichtathletikhalle neben der LTU arena betraten, war alles für das Event bereitet. Dafür hatten in den beiden Tagen zuvor 30 Helfer gesorgt - vom Aufbau der 80 andro Tischtennis-Tische über die Verpflegungsstation bis hin zu Hüpfburg, Soccercourt etc. und den für den Turnierablauf so wichtigen Turnier-Aushängen. Um 10.30 Uhr eröffnete dann die Ministerin für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen, Frau Barbara Sommer, die 18. andro Tischtennis-Kinderolympiade und spielte anschließend mit Borussia-Manager Andreas Preuß den ersten Ballwechsel der "KO". Frau Sommer hatte in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen der unter dem Motto "Clever 4 Ever - Wissen macht spielstark" stehenden 18. Kinderolympiade.

 

 

 

 

andro nutze die Veranstaltung, um die neuen lösungsmittelfreien Klebeprodukte (andro FREE, s. Materialvorstellung) bei den Aktiven und Betreuern vorzustellen. An einem Präsentationsstand wurden die neuen Produkte vorgeführt, erklärt und konnten gleich vor Ort getestet werden. Die Stars aus dem andro ProTeam durften natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen: Jean-Michel Saive absolvierte mit dem Neu-Düsseldorfer Timo Boll einen packenden Schaukampf, Christian Süss stand den Kids für Tips und Fragen Rede und Antwort. Viele Teilnehmer beteiligten sich auch an der Spendenaktion für die Kinderhilfe Organtransplantation (KiO). Diese Organisation hilft Kindern und Familien, die vor und nach einer Transplantation fachliche Betreuung und materielle Hilfe brauchen. Am andro Stand wurden über ein Glücksrad Gewinnspiel Spenden gesammelt - der Spendenbetrag wurde auf €uro 700,- aufgerundet.

 

An allen drei Veranstaltungstagen waren rund 120 ehrenamtliche Helfer im Einsatz und sorgten für einen durchweg reibungslosen Turnierablauf.

 

 

 

 

 

 

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